A 46: Teilung ist keine Lösung

Eine ziemliche Schlappe erlitten kürzlich die A 46 Befürworter bei einer Diskussion mit Wirtschaftsminister Voigtsberger. Der bewies Stehvermögen und beschied der Runde aus IHK und Wirtschaftsvertretern (Gegner waren nicht eingeladen), dass eine Autobahn definitiv nur bis Menden gehen würde. Ob diese Aufteilung einem Rechtsstreit stand hält, ist allerdings offen. Die IHK hatte vor kurzem noch einen vermeintlichen “Konsens” zur Trasse 15 inszeniert, zu dem aber der Mendener Bürgermeister gar nicht gefragt wurde, und der Wickeder BM offenbar die bindende Aussage zur Trasse 15 mißverstanden hatte (die man in Wickede weiterhin nicht will).
So fragte Voigtsberger denn auch nach “bindenden Ratsbeschlüssen” und entlarvte den “Konsens” damit als taktischen Rohrkrepierer, wie es einige Tage später Franziskus von Ketteler sehr schön formulierte. Letzterer beschied außerdem, die Familie Boeselager werde für eine Trasse 15 keinerlei Grundflächen zur Verfügung stellen.

Ein Bau des Teilstückes Hemer bis Menden wird in Menden mehrheitlich abgelehnt, weil man dadurch größte Verkehrsprobleme befürchtet. Eine Teilung der Strecke, wie sie jetzt vorgesehen ist, ist unsinnig und wird von Gegnern UND Befürwortern abgelehnt.

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