BDK zum Atomausstieg

Am 25.06. wird in Berlin die BDK zum Atomausstieg beraten. Ob der geplante Fahrplan unseren Ansprüchen genügen kann und eine Zustimmung möglich macht, ist bei der Länge der Laufzeiten allerdings noch fraglich.
Eine charmante Variante zur Unumkehrbarkeit wäre sicherlich die Festlegung im Grundgesetz; nie wieder werden wir einen derart breiten gesellschaftlichen Konsens bekommen.

Für den BUND für Naturschutz war nach den ersten Ankündigungen der schwarz-gelben Regierung klar: Das ist nicht der versprochene schnellstmögliche Atomausstieg. Ein Ausstieg bis 2022 war bereits vor zehn Jahren von Rot-Grün beschlossen worden.

Der Atomkompromiss der Regierungsparteien ignoriere die Aussage der Ethik-Kommission, ein endgültiger Atomausstieg sei auch weit vor 2022 machbar. Der Vorsitzender des BUND Hubert Weiger sagte: Angela Merkel inszeniert sich als Mutter Theresa der Energiewende. Sie setzt weiter auf eine Verschleppung des Atomausstiegs bis 2022. Immer noch gibt es Hintertüren, die ein Rollback beim Atomausstieg ermöglichen. Wenn einer der alten und störanfälligen Atommeiler weiter in Reserve gehalten werden soll, ist dies nicht nur inkonsequent, es ist auch ein viel zu großes Risiko

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