Ländliche Räume in NRW – Starke GRÜNE Impulsregionen

Der Landesparteitag der NRW-GRÜNEN hat am Wochenende ein Programm zur Grünen Politik für die ländlichen Räume intensiv diskutiert und einstimmig beschlossen.

Der GRÜNE Landesvorsitzende Sven Lehmann in seiner Einführungsrede:
„Wir stellen fest, dass die Menschen auf dem Land nicht mehr möchten, dass die Autobahn bis ins letzte Dorf führt, dass täglich massiv Fläche verbraucht wird, dass industrielle Landwirtschaft auf Kosten der Tiere und unserer Umwelt produziert. Wir stellen fest, dass diese Menschen in uns als Partei Hoffnung haben. Wir machen ein Angebot an alle, die anderes mobil sein möchten, anders konsumieren möchten, anders wirtschaften, anders leben und lieben möchten.

Es braucht in den ländlich geprägten Regionen einen Wandel, damit das Leben auf dem Land in Zukunft attraktiv bleibt, z.B.: Stärkung der Ortskerne statt Flächenverbrauch auf der grünen Wiese; Gute Bildung durch Erhalt der Schule im Dorf und neue Schulkonzepte; Maßnahmen für den Erhalt der Grundversorgung vor Ort und einer ortsnahen Pflege- und Gesundheitsversorgung. Wir bieten hierfür gute Konzepte an!“

Norwich Rüße MdL aus Steinfurt, Bezirksvorsitzender Westfalen, in seinem Redebeitrag:
„Der ländliche Raum geht voran und wird zum Türöffner für politische Lösungen: Ohne Orte wie Ascheberg und Billerbeck wäre der Anpassungsprozess in der Schullandschaft an die neuen Herausforderungen nicht möglich gewesen! Der kleine münsterländische Ort Saerbeck zeigt exemplarisch, wie man eine eigene dezentrale und nachhaltige Energieversorung auf der Basis Erneuerbarer Energien aufbaut!

Im ländlichen Raum gibt es viele Aufgaben zu bewältigen, wenn wir auch in Zukunft lebendige Dörfer, eine intakte Natur und eine ökologisch vertretbare Landwirtschaft haben wollen. Ich bin überzeugt davon, dass wir GRÜNE die richtigen Antworten haben und dass wir die besten Anwälte für die vielfältigen Interessen im ländlichen Raum sind.“

Das komplette Papier gibt es hier als PDF.

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