Toni Hofreiter und Verena Verspohl in Neheim

Wir stehen kurz vor dem sechsten Arten-Massensterben der Erdgeschichte. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft, den massiven Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie die menschengemachten Veränderungen im Klimageschehen der Erde erleben wir derzeit einen massiven Rückgang der Artenvielfalt, der das gesamte Ökosystem der Erde durcheinanderbringt.“ Mit einem Paukenschlag eröffnete der promovierte Biologe und Grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag,Toni Hofreiter, seine Ausführungen zu den Renaturierungsmaßnahmen an der Arnsberger Ruhr. Solche Maßnahmen helfen dabei, den Fluß lebendig zu halten und die Wiederansiedlung verschiedenster (Kleinst-)Lebewesen entlang des Wasserlaufs zu ermöglichen – die damit wieder die Nahrungsgrundlage für weitere Pflanzen und Tiere darstellen. „Das ist hier an der Ruhr ganz hervorragend gelungen“ lobt Hofreiter die Bemühungen der Stadt und der Bezirksregierung. Hofreiter unterstützt die Grüne Landatgskandidatin Verena Verspohl bei ihrem Werben um Wählerstimmen. „Die Grünen sind die einzige Partei, die die Themen Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit glaubhaft und ausdrücklich besetzen. Bei den anderen Parteien spielt der Umweltschutz nur eine nachgeordnete Rolle und wenn er grade nicht stört“ sagt die Arnsberger Lehrerin. Sie nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit Hofreiter viele Interessierte „Nicht-Grüne“ am Nachmittag anzusprechen und ihnen grüne Umweltpolitik näher zu bringen. Nach etwa einer Stunde Spaziergang mit vielen Stopps entlang des Ruhrufers gelangte die Gruppe zur Betonmuschel an der Möhnemündung, wo der Nachmittag mit vielen Gesprächen und nettem Beisammensein bei gegrillten Würstchen und Gemüsespießen ausklang. Verspohl zog eine positive Bilanz: „Das große Interesse an diesem Spaziergang entlang der Ruhr zeigt, wie sehr den Menschen auch hier im ländlichen Raum der Naturschutz am Herzen liegt.“

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