Landesdelegiertenkonferenz in Hagen
20. - 23.03.2009
Die LDK in Hagen fasste wichtige Beschlüsse zur Bildungs- und Schulpolitik, zu Energie- und Ökologiethemen, zu Finanzen und Wirtschaft. Gewählt wurden die VertreterInnen für Bezirks- und Regionalrat und die Landschaftsversammlungen, für die Bezirksräte, für Finanz- und Frauenrat sowie zum Länderrat. Für die Bundestagswahl wurde neben Bärbel Höhn auch Volker Beck für Berlin nominiert.
Der Freitag begann mit der Rede von Renate Künast gleich ein bißchen kämpferisch. Mit einigen spitzen Zwischenrufen wurde Renate unmißverständlich klar gemacht, dass der NRW-Landesverband die offenen Ampelüberlegungen aus Berlin ganz und gar nicht mitträgt. Sie hat das dann auch eingesehen... ;-)

Die Anträge der LDK können auf der NRW-Grünen-Seite eingesehen werden. Leider steht V-5 noch nicht online: Dieser Antrag, der für den HSK besonders wichtig ist, kam von Johannes Remmel und wurde gegen einen Antrag zur Klärschlammaufbringung (V-1) abgestimmt. Der wesentlich weiter reichende Remmel-Antrag kam durch.

Am Samstag wurde Rita Süßmuth als Rednerin von der Versammlung mit warmem Beifall umschmeichelt für ihre ausgesprochen grünen Thesen zur Bildungspolitik.
Gewählt wurde auch die Reserveliste für den Bundestag ab Platz 20. Valérie Vivienne Nitsche fanden wir auf Platz 31
besonders erfrischend, mit 91,5 % gewählt, es wurde insgesamt bis Platz 32 abgestimmt.
Am Sonntag ging es um die 5 Regionalräte und die Wahlen zu den Landschafts-versammlungen, für uns Westfalen-Lippe. Zum Regionalrat wurde an erster Stelle Fred Josef Hansen entsandt. Nachfolgend Friedrich Ostendorf, der aber durch die Umstrukturierung des Landesplanungsgesetzes mit seinem Wohnsitz Unna im Ernstfall keine Kompetenzen haben würde. Dieser Gesetzesfehler kann und soll aber korrigiert werden, und Friedrich will sich besonders dafür einsetzen. Als
Vertreterinnen wurden Dagmar Hanses und Susanne Ulmke gewählt. Fred Josef apellierte in seiner Vorstellungsrede für eine bessere Netzwerkbildung der grünen Fraktionen in Südwestfalen. Die Regionale 2013 sei eine große Chance für die Kommunen, die bisher zu wenig wahrgenommen wird.
Bei der Wahl zur Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe trat Martina Müller auf Platz 1 an und wurde mit dem schönen Ergebnis von 98,9 % bei 1 Enthaltung und keiner Gegenstimme gewählt. Ziele: LWL darf nicht länger Großaktionär bei RWE sein, kein Kind darf gegen den Willen der Eltern auf Förderschule gesteckt werden. Diesen Grundsätzen fühlen sich auch die weiteren Bewerber verpflichtet. Heinz Entfellner mit 96,7 % auf Platz 2 gewählt, Anneliese Pieper auf Platz 3. Auf Platz 10 wurde Heiko Kosow, unser ehemaliger Regierungsvize, gewählt.
Martina Müller als frisch gewählte Spitzenkandidatin für die Wahl zur Landschaftsversammlung. Herzlichen Glückwunsch!
Die gesamte Liste für die Landschaftsversammlung stellte sich in der Stadthalle zum Gruppenfoto auf.
Das war Hagen 2009. Nicht so spektakulär wie manch anderer Parteitag, aber man geht ja auch zum Arbeiten hin, nicht für die Sensationen.


